Einleitung
Decarboxyliertes Hash wird immer beliebter – vor allem bei Konsumenten, die Edibles, Tinkturen oder Hash-Rosin herstellen möchten.
Doch viele wissen nicht genau, was „Decarboxylierung“ bedeutet, warum sie notwendig ist oder wie man Hash richtig erhitzt, ohne es zu verbrennen.
In diesem Artikel erfährst du alles Wichtige über decarboxyliertes Hash:
von der Chemie dahinter bis zur praktischen Anwendung.
Grundlagen zum Thema findest du hier:
➡️ https://hempli.de/cannabis-decarboxylierung
Infos zu Cannabinoiden allgemein:
➡️ https://hempli.de/category/cannabis-wissen/cannabinoide-wissen
Was bedeutet Decarboxylierung?
Cannabis (Blüten oder Hash) enthält Cannabinoide zunächst in säurehaltiger Form:
THCA → wird zu THC
CBDA → wird zu CBD
CBGA → wird zu CBG
OHNE Erhitzen sind diese Formen nicht psychoaktiv.
Decarboxylierung = Entfernung einer Carboxylgruppe (CO₂) durch Hitze.
Erst dann wird THC aktiviert – und Hash wirkt in Edibles oder Ölen tatsächlich psychoaktiv.
Mehr zu THCA im Vergleich zu THC:
➡️ https://hempli.de/thca-vs-thc-unterschied-2025
Was ist decarboxyliertes Hash?
Decarboxyliertes Hash ist Hash, das schonend erhitzt wurde, sodass das enthaltene THCA vollständig in THC umgewandelt wurde.
Unterschiede zu normalem Hash:
| Normales Hash | Decarboxyliertes Hash |
|---|---|
| enthält THCA | enthält THC |
| wirkt nicht in Edibles | wirkt stark in Edibles |
| muss erhitzt werden | ist sofort aktiv |
| weniger potent oral | maximal potent für orale Anwendung |
Warum decarboxyliert man Hash?
Hash wird decarboxyliert, um:
Edibles herzustellen
Öle und Butter zu infundieren
Tinkturen herzustellen
Hash-Rosin vorzubereiten
die psychoaktive Wirkung bei oraler Einnahme zu aktivieren
Beim Rauchen oder Vapen ist keine Decarb nötig – dort entsteht sie automatisch durch Hitze.
Wie decarboxyliert man Hash richtig?
Empfohlene Temperaturen:
110–120°C für 30–40 Minuten
(schonend, guter Erhalt von Terpenen)130°C für 25–30 Minuten
(schneller, leicht höherer Terpenverlust)
Terpene reagieren empfindlich auf Hitze:
➡️ https://hempli.de/category/cannabis-wissen/terpene-wissen
Tipp:
Hash lässt sich leichter zerkrümeln, wenn es vorher 5–10 Minuten eingefroren wird.
Vorgehensweise:
Backpapier auf ein Backblech legen.
Hash gleichmäßig zerbröseln.
Bei 110–120°C in den Ofen.
Nach 15 Minuten wenden.
Abkühlen lassen.
Decarboxyliertes Hash wird dunkler, öliger und oft leicht „sandig“.
Wie wirkt decarboxyliertes Hash?
Da das THCA komplett zu THC aktiviert wurde, ist die Wirkung oral besonders stark.
Typische Effekte:
intensives, langanhaltendes High
tiefe körperliche Entspannung
starke Psychoaktivität
Appetitanregung
warmes, körperbetontes Gefühl
Orale Effekte halten 4–8 Stunden, teils länger.
Wofür kann man decarboxyliertes Hash verwenden?
1. Edibles (Brownies, Kekse, Gummis)
Hash bietet eine gleichmäßige Potenz und starke Wirkung.
2. Hash-Butter / Hash-Öl
Ideal für Kochrezepte.
3. Tinkturen
Mit Alkohol oder MCT-Öl.
4. Hash-Rosin Pressing
Vor-Decarb kann die Ausbeute verbessern.
5. Kapseln
Für präzise Dosierung und diskrete Einnahme.
Risiken & Fehler
zu hohe Temperaturen → THC zerstört
Hash verbrennt schnell
Oxidation bei zu langer Erhitzung
Dosierungsfehler bei Edibles
Mehr zu Hitze und Cannabinoid-Umwandlung:
➡️ https://hempli.de/cannabis-decarboxylierung
Ist decarboxyliertes Hash legal?
Hash ist in Deutschland grundsätzlich nicht legal, außer:
es stammt aus Nutzhanf (<0,3 % THC)
es wird als THCA-Hash verkauft
es ist nicht psychoaktiv
es wurde nicht decarboxyliert
Decarboxyliertes Hash mit aktivem THC fällt unter das BtMG.
Rechtliche Grundlagen zum Thema THCA:
➡️ https://hempli.de/thca-legal-deutschland-hempli
Hinweis zur Verfügbarkeit bei Hempli
Hempli bietet ausschließlich legale THCA- und CBD-Produkte an.
Decarboxyliertes THC-Hash verkaufen wir nicht.
Wir erweitern unser Sortiment regelmäßig – ein Besuch lohnt sich.
Fazit
Decarboxyliertes Hash ist die Grundlage für starke Edibles, Öle und Tinkturen.
Der Prozess ist einfach, erfordert aber kontrollierte Hitze, um THCA zu aktivieren, ohne die Potenz zu verlieren.
Ideal für alle, die Cannabis oral konsumieren möchten – jedoch im deutschen Markt rechtlich eingeschränkt.











